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Deine Hände richtig pflegen – Helga´s Tipps & Tricks

Die Hände sind mit Sicherheit der am meisten beanspruchte Teil unseres Körpers. Egal was wir machen, ob bei Sonne und Regen, Hitze und Kälte, drinnen und draußen – sie sind immer mit im Spiel . Dabei sind sie dem Wetter und all den Dingen ausgeliefert, die wir tagtäglich anfassen und berühren. Auch das Desinfizieren wirkt sich besonders stark auf unsere Haut aus. Deswegen sind unsere Hände stark strapaziert , brauchen eine Extraportion Pflege und eine sanfte Handseife um nicht noch weiteres schädlichen Einflüssen ausgesetzt zu sein.

Händewaschen nicht vergessen – aber richtig

Den Satz kennen wir alle, aber da geht es schon los. Auch das regelmäßige und zu Zeit auch sehr wichtige Händewaschen mit Seife entzieht der Haut an den Händen Feuchtigkeit und trocknet sie aus. Denn die Haut an den Händen ist dazu noch extrem dünn – fast so dünn wie die im Gesicht. In ihr befinden sich nur wenige Talgdrüsen und sie besitzt kaum Fettgewebe oder Unterhaut. Aus diesen Gründen neigen Hände sehr gerne zur Trockenheit. Probleme wie rissige Nagelhaut, trockene und sehr empfindliche Handrücken und rissige Haut sind dann leider die Folgen. Was sollte man also beim Händewaschen beachten?

Eine Hand wäscht die andere

Ganz wichtig ist: immer Lauwarm waschen! Heißes Wasser wärmt zwar, aber es trocknet die Haut auch extrem aus. Wasch deine Hände mit möglichst wenig Seife oder benutze  eine ph-neutrale Seife – das trocknet die Haut an deinen Händen weniger aus. Rubbel deine Hände nicht so starkt mit einem Handtuch trocken, denn das reizt die Haut eher. Tupf lieber vorsichtig deine Haut trocken.

Cremen, Cremen und nochmal Cremen

Ich benutze am liebsten eine Fettcreme, die Sheabutter oder Olivenöl enthält, das sind richige Feuchtigkeitsspender. Tagsüber solltest du Cremes verwenden, die schnell einziehen. Besonders empfehlenswert ist da zum Beispiel die Hand & Nail Cream von Martina Gebhardt. Sie ist sehr feuchtigkeitsspendend und garantiert nicht fettend. Und ganz  nebenbei riecht sie wunderbar! Die 100ml reichen ewig und ich nehme sie nicht nur für meine Hände, auch mein Gesicht pflegt sie wie keine zweite.

Eine Handmaske für die Nacht

Hast du schon einmal eine Handmaske über Nacht gemacht? Ich nehme dafür eine sehr reichhaltige, fettende Creme verwenden. Mach es am Besten nachts, da hat deine Haut genug Zeit zu entspannen und du hinterlässt keine Fettfingern in deiner Wohnung. Ein kleiner Trick noch: Creme deine Hände schön dick ein und packe sie in Baumwollhandschuhe aus der Apotheke oder eine Baumwollsocke. So zieht die Creme perfekt ein und die Bettwäsche bekommt keine Fettflecken. 

Was kannst du deinen Händen noch gutes tun?

Handmassagen sind nicht nur entspannend, sie regen auch die Durchblutung an und verhindern so frühzeitige Hautalterung. Auch ein Bad für die Hände ist eine gute Idee für zwischendurch. Man muss die Hände nur für etwa 10 Minuten in ein Bad tauchen und kann dann mit erfrischter und gestärkter Haut weitermachen. Zum Beispiel mit einem Rest Milch, welche nicht mehr in den Kaffee gepasst hat – kann auch welche sein, die sauer geworden ist. Denn die Milch hat nicht nur Kleopatra zu seidig zarter Haut verholfen, sondern spendet auch Ihrer Haut Feuchtigkeit. Am besten mit ein wenig Olivenöl vermengen und die Hände darin eintauchen. Für eine gute Durchblutung macht man das Gemisch vorher auf dem Herd lauwarm.

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig meine Tipps und Tricks für zarte Hände verraten. Erzählt mir gern von euren Erfahrungen, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen!

Deine Helga

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